PM 033 | 04.04.2025
Online-Veranstaltung: „Die Weiblichkeit Jesu Christi“
BEI RÜCKFRAGEN
Eva Lange, 0173 2693136
Evangelische Frauen widmen sich kontroversem Thema
Unter dem Titel „Die Weiblichkeit Jesu Christi“ laden die Evangelischen Frauen in Mitteldeutschland zu einer Online-Veranstaltung mit Prof. Dr. Silke Petersen am kommenden Donnerstag (10. April, 19 Uhr) ein.
Die römisch-katholische Kirche begründet die Ausschließlichkeit des Priesteramtes für Männer u.a. damit, dass Christus ein Mann war. Auch wenn die Schlussfolgerung nicht unbedingt logisch ist, so scheint doch auf den ersten Blick die Feststellung, Christus sei ein Mann gewesen, relativ unstrittig. Ein genauerer Blick auf die Texte zeigt jedoch, dass dies so eindeutig nicht ist. Denn: Was bedeutet „Männlichkeit“ in der Antike? Und wie sollen Texte eingeordnet werden, in denen Christus sich in eine Frau verwandelt, weibliche Körperteile hat oder von sich selbst in weiblicher Form spricht? Der Vortrag wird solche Texte vorstellen und über ihre möglichen Bedeutungen reflektieren. Anschließend gibt es ein Gespräch zum Thema.
Prof. Dr. Silke Petersen ist Privatdozentin für Neues Testament am Fachbereich Evangelische Theologie der Universität Hamburg. Ihre Forschungsschwerpunkte sind das Johannesevangelium, apokryphe Evangelien, die Jesusüberlieferung, Maria Magdalena, feministische Exegese und Hermeneutik und Genderfragen.
Anmeldungen unter: www.frauenarbeit-ekm.de
Hintergrund:
Die Evangelischen Frauen in Mitteldeutschland (EFiM) betreiben Theologie in der Tradition geschlechterbewusster Theologien. Als Frauenverband repräsentieren die EFiM die Gemeinschaft und Zusammenschlüsse von Frauen in der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM). Sie verbinden und stärken Frauenengagement innerhalb der Landeskirche, vernetzen sich mit anderen Frauenverbänden und beziehen Position in Kirche und Gesellschaft.
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